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Sirenensignale

Die Sirenensignale können je nach der Bedrohungssituation für das unmittelbar betroffene Gebiet und seine engere Umgebung, für einen oder mehrere Bezirke, für ein oder mehrere Bundesländer oder für ganz Österreich gegeben werden.

Sirenensignal für den Feuerwehreinsatz Dauerton: 3 x 15 Sekunden, Unterbrechung 2 x 7 Sekunden.
   
   
Sirenenprobe Dauerton: 1 x 15 Sekunden

Jeden Samstag um 11:45 Uhr, dient nur der Funktionsüberprüfung

 

Alarmsignale für den zivilen Bereich

Warnung
3 Minuten Dauerton

Ein gleichbleibender Dauerton in der Länge von 3 Minuten bedeutet "Warnung".
Dieses Signal wird ausgelöst, wenn vor herannahenden Gefahren gewarnt werden soll (Elementarereignisse, Radioaktivität, ...).
Radio oder TV (ORF) einschalten und Verhaltensmaßnahmen beachten.

Alarm
1 Minute auf- und abschwellender Heulton

Ein auf- und abschwellender Heulton von mindestens 1 Minute Dauer bedeutet "Alarm".
Die Gefahr steht unmittelbar bevor.
Radio TV (ORF) einschalten und Verhaltensmaßnahmen beachten.

Entwarnung
1 Minute Dauerton

Ein gleichbleibender Dauerton von 1 Minute (nur nach vorausgegangenem Alarmsignal) bedeutet "Entwarnung", das heißt Ende der Gefahr. Beachten Sie weiterhin die Durchsagen im Radio oder TV, da es vorübergehend bestimmte Einschränkungen geben kann.

Wie setzt man einen Notruf ab

Wer ruft an?
(Name, Adresse und Telefonnummer)

Was ist passiert?
(z.B. Verkehrsunfall, Wohnungsbrand,...)

Wo ist es passiert?
(Straße, Hausnummer, bei größeren Gebäuden Etage und Türnummer, bei Verkehrsunfall möglichst genaue Angaben z.B.: Straßenkilometer oder markante Punkte)

Wie ist die Situation?
Sind bei einem Brand zum Beispiel noch Personen im Gebäude, oder nach einem Unfall Personen verletzt oder eingeklemmt

Warten auf eventuelle Rückfragen!
Nicht auflegen, bevor das Gespräch von der Leitstelle beendet wurde.

Und noch etwas: Alle Notrufnummern können ohne Vorwahl gewählt werden. Gilt auch für Handys. Und wenn Sie keine SIM Karte in Ihrem Handy eingesetzt haben, oder nicht im Empfangsbereich ihres Netzanbieters sind, können Sie über ein Fremdnetz immer einen Notruf absetzen. Dieser wird an den internationalen Notruf 112 weitergeleitet. (Meist erscheint am Handydisplay die Meldung – NUR NOTRUFE !)

Rauchmelder

Wirkungsweise und Installation

So funktioniert ein Rauchmelder:

Die meisten Rauchmelder sind batteriebetrieben.
Wenn die Batterie getauscht werden muss, ertönt etwa ein Monat lang regelmäßig ein Warnton.
Testen Sie die Funktion des Rauchmelders alle drei Monate mittels Prüftaste.
Die Sensoren arbeiten nach dem optischen Prinzip, d.h. in einer Messkammer des Rauchmelders werden regelmäßig Lichtstrahlen ausgesendet, die im Normalzustand nicht auf die Fotolinse treffen.
Bei Raucheintritt werden die ausgesandten Lichtstrahlen gestreut und treffen auf die Fotolinse. Dies löst den Alarm aus.

Installation eines Rauchmelders:

  • Rauchmelder sollten an der Decke, etwa in Raummitte so angebracht werden, dass bei entstehendem Rauch dieser ungehindert zum Gerät ziehen kann.
  • Achten Sie darauf die Geräte nicht hinter Bauteilen oder Deckenteilen zu montieren, da dies die Funktion beeinträchtigen würde!
  • Am Markt sind netz- und batteriebetriebene Geräte erhältlich.
  • Bei Neuplanungen können Sie die Installation und Verkabelung bereits vorsehen.
  • Empfehlenswert sind jedoch batteriebetriebene Geräte, da sie auch im Falle eines Stromausfalls noch funktionieren.
  • Optimal geschützt sind Sie, wenn in Wohnräumen, Hobbyräumen, Dachböden, Heizräumen, Gängen (1 Stk. pro Etage), Kinder- und Schlafzimmern ein Melder montiert ist.
  • In Räumen, in denen eine große Staub- oder Wasserdampfbelastung entstehen könnte, sollten Sie kein Gerät installieren.
  • In Küchen, in denen der Kochdunst durch entsprechende Einrichtungen abgezogen wird, können ebenfalls Melder montiert werden.

Denken Sie daran:

Rauchmelder können Leben retten!

Vorbeugender Brandschutz in der Weihnachtszeit

Für mich ist es eine Tatsache, dass ein Christbaum ohne echte Kerzen keine richtige Weihnachtsstimmung aufkommen lässt. Als Kind denkt man noch nicht an die Gefahren, die von einer Kerzenflamme oder einer Spritzkerze ausgehen. Die sichere, aber nicht annähernd so stimmungsvolle Alternative gegen den Christbaumbrand, wäre daher eine elektrische Christbaumbeleuchtung. Wenn Sie jedoch nicht auf echte Kerzen verzichten wollen (z.B. beim Adventkranz), ist es notwendig das ganze mit einigen Vorsichtsmaßnahmen anzugehen. Wir haben daher für sie die wichtigsten Punkte angeführt, um ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest zu verbringen.

Folgende Grundsätze sollten daher beachtet werden:

  • Stellen Sie einen Kübel mit Wasser oder einen tragbaren Feuerlöscher bereit (aber nicht hinter den Christbaum), falls etwas passieren sollte.
  • Die Kerzen gut und nicht unter Zweigen befestigen, nicht in der Nähe von Baumschmuck und Vorhängen.
  • Abgebrannte Kerzen rechtzeitig erneuern.
  • Wenn die Zweige schon trocken sind, die Kerzen am besten nicht mehr anzünden.
  • Kaufen Sie den Adventkranz/Christbaum erst kurz vor dem Fest und bewahren Sie ihn möglichst im Freien auf.
  • Stellen Sie den Adventkranz oder einzelne Kerzen auf eine nicht brennbare Unterlage.
  • Sorgen Sie bei der Aufstellung von Kerzen und des Christbaumes für festen und sicheren Stand.
  • Achten Sie auf ausreichenden Abstand zu brennbaren Materialien (insbesondere Vorhänge).
  • Zünden Sie die Kerzen auf Ihrem Christbaum von oben nach unten an. Löschen Sie die Kerzen von unten nach oben aus.
  • Achten Sie darauf, dass glühende Teile von Sternspritzern nicht auf leicht brennbare Materialien fallen können (insbesonders Pakete, Dekorationspapier,...). Am besten keine Sternspritzer verwenden.
  • Lassen Sie den Adventkranz/Christbaum mit brennenden Kerzen niemals unbeaufsichtigt. Achten Sie auf Ihre Haustiere.
  • Bewahren Sie Zündhölzer und Feuerzeuge gegen unbefugten Zugriff von Kindern an einem sicheren Ort auf.
  • Ein trockener Adventkranz/Christbaum brennt so wie ein Zündholz, entsorgen Sie ihn daher möglichst bald (größte Brandgefahr). Die Zeit bis zu einem Vollbrand des Christbaumes liegt bei knapp einer Minute! Ein Löschversuch mit einem Kübel Wasser wäre am effektivsten.
  • Sollte dennoch etwas passieren, so sind wir jederzeit unter dem Feuerwehrnotruf 122 für Sie erreichbar.
  • Gesegnete Weihnachten und einen guten Rutsch wünscht Ihnen, Ihre Stadtfeuerwehr Raabs an der Thaya.

Denken Sie daran:

Rauchmelder können Leben retten!

Warnwesten und Fahrzeugfeuerlöscher

Warnwesten
Seit 2005 ist die Verwendung von Warnwesten, zur besseren Erkennbarkeit der Menschen bei
Pannen auf öffentlichen Verkehrsflächen, gesetzliche Pflicht. Diese sicherheitsrelevante Vorschrift gehört eigentlich aufgrund unserer persönlichen Einsatzerfahrung um ein wichtiges Thema erweitert.
Fahrzeugfeuerlöscher
84 Prozent der Autofahrer haben keinen Feuerlöscher an Bord - 44 Prozent bewahren ihn falsch auf - so eine aktuelle ARBÖ-Studie.
Fahrzeugbrände werden in erster Linie durch Unfälle ausgelöst. Fahrzeuge können aber auch durch andere Einflüsse wie Überhitzung der Bremstrommeln, Vergaserbrand, undichte Ölleitungen, Überhitzung des Katalysators, usw. in Brand geraten. Die Feuerwehr kommt wegen der oft langen Anmarschwege meist zu spät um größeren Schaden zu verhindern.

Helfen kann in so einer Situation nur ein geeigneter Feuerlöscher!

Der perfekte Feuerlöscher:

  • entspricht der Norm EN 3
  • ist geeignet für die Brandklassen A (brennbare feste Stoffe), B (brennbare Flüssigkeiten) und C (brennbare Gase)
  • hat eine Druckanzeige
  • hat ein Mindestfüllgewicht von 2 kg
  • hat abgerundete Kanten, um Verletzungen zu vermeiden
  • kann mit einer Hand entsichert und ausgelöst werden

Auf jeden Fall sollte man sich in Ruhe mit dem Löscher vertraut machen und die Bedienungsanleitung lesen.

Der richtige Aufbewahrungsort:
Der Feuerlöscher gehört ins Wageninnere und nicht in den Kofferraum. Er muss griffbereit verstaut und gegen Verrutschen gesichert sein.
Empfehlenswert sind zusätzliche Arbeitshandschuhe, mit denen auch heiße Blechteile berührt werden können.

Bei allen Fragen zum Thema Feuerlöscher stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite oder Sie wenden sich an ein konzessioniertes Unternehmen für Feuerlöschtechnik.

Elektrizität - eine häufige Brandursache

In den letzten Jahrzehnten erfolgte in unseren Haushalten eine wahre Aufrüstung mit elektrischen Geräten. In der heutigen Gesellschaft kennt die Elektrifizierung in den Häusern fast keine Grenze.
Video und Stereoanlagen, DVD Player, Laptops und PC Anlagen, sowie elektrische Zahnbürsten, Handyladestationen und modernes Kinderspielzeug sind nur ein kleiner Ausschnitt der tatsächlich in Verwendung stehenden Geräte.
Eines aber haben alle Geräte gemeinsam - sie sind fast immer direkt mit dem Strom-Netz verbunden. Zwar weisen aufgrund von Vorschriften und Normen die meisten elektrischen Anlagen in den Wohneinheiten einen guten Standard auf, die Zahl der eingesteckten Verbraucher steigt aber stetig an. Es ist Ihnen sicherlich schon die eine oder andere Rückholaktion von fehlerhaften Elektrogeräten aufgefallen. Immer wieder rücken wir Feuerwehren zu Brandeinsätzen aus, welche durch d
efekte elektrische Geräte hervorgerufen wurden. Neben technischen Defekten bei den Netzgeräten bildet oft das sprichwörtliche menschliche Versagen eine Hauptursache für diese Brände. Ob es sich um unbeaufsichtigte Bügeleisen, Heizdecken oder Heizstrahler handelt, um Kaffeemaschinen auf brennbaren Unterlagen oder nicht ordnungsgemäß eingebaute Ersatzteile, es kommt immer wieder zu einem gefährlichen Wärmestau und zu einem Brand. Meistens entsteht ein solcher Brand unbemerkt. Der hohe Anteil von Kunststoffen, der bei vielen Elektrogeräten verwendet wird, erzeugt beim Verbrennen in kurzer Zeit riesige Mengen des gefährlichen Brandrauches. Er nimmt dem Menschen die Luft zum Atmen und ist extrem giftig. Wenn man nicht durch Sauerstoffmangel stirbt dann durch Verätzungen der Lunge. Es ist eine erwiesene Tatsache, dass die meisten Brandopfer durch Sauerstoffmangel umkommen und nicht durch Verbrennungen.

Folgende Grundsätze sollten daher beachtet werden:

  • Lassen Sie ihre elektrische Anlage regelmäßig von einem Fachmann überprüfen.
  • Achten Sie auf genügende Abluftöffnungen bei eingebauten Elektrogeräten.
  • Die Aufstellungs-, Einbau- und Betriebsvorschriften der Gerätehersteller sind unbedingt einzuhalten, da sie Ergebnisse von umfangreichen Versuchen sind.
  • Informieren Sie sich bei Ihrem Fachmann über sogenannte Netzfreischalter.
  • Stecken oder schalten Sie nicht benötigte Verbraucher nach Möglichkeit aus.
  • Installieren Sie Rauchmelder in Ihrer Wohnung.

Denken Sie daran:

Rauchmelder können Leben retten!

Sicher und kostensparend heizen

Die Zahl von Feuerstätten wird zwar aufgrund von Fernwärmeanschlüssen und Zentralheizungsanlagen geringer, trotzdem ist der Trend zu Kachelöfen und offenen Kaminen ungebrochen. Leider müssen die Feuerwehren gerade zu Beginn der Heizsaison oft zu Einsätzen, die durch unsachgemäßes Aufstellen von Öfen hervorgerufen werden, ausrücken. Undichte Rauchrohre und fehlerhafte Kaminanschlüsse, fehlende Vorlagebleche, sowie zu geringe Abstände zu brennbaren Gegenständen sind dabei die häufigsten Ursachen für einen Brandausbruch oder eine unkontrollierte Rauchausbreitung.
Beachten Sie auch die Gefahr, welche durch heiße Asche auftritt. Sie darf niemals in brennbare Behälter (Kunststoffeimer, Kartons oder Plastiktonnen etc.) entsorgt werden.
Bis zu 24 Stunden später kann noch eine Entzündung erfolgen!

Wir möchten Ihnen einige Informationen für eine sichere Heizsaison mitgeben.

  • Lassen Sie sich beim Aufstellen von Feuerungsstellen vom zuständigen Rauchfangkehrermeister beraten!
  • Für Informationen und Auskünfte steht Ihnen auch die Bau- oder Feuerpolizei Ihrer Stadt zur Verfügung.
  • Achten Sie auf die vorgeschriebenen Sicherheitsabstände zu brennbaren Gegenständen und lagern Sie kein Brennmaterial im unmittelbaren Bereich der Feuerstelle!
  • Während des Ein- und Nachheizens kann es immer zu einem Funkenflug kommen, ein nicht brennbares Vorlageblech vor der Beschickungstür kann hier helfen.
  • Gehen Sie sorgfältig mit der heißen Asche um (Entsorgung in Metallbehälter)!
  • Besonders wichtig sind dichte Kaminanschlüsse und funktionsfähige Rauchrohre, die einen unkontrollierten Austritt der Verbrennungsgase verhindern.
  • Bei Zentralheizungsanlagen ist durch regelmäßige Servicearbeiten, die vom Rauchfangkehrer oder von dazu berechtigten Unternehmen durchgeführt werden, bis zu 25 % Energiekostenersparnis möglich.

Abschließend möchten wir Ihnen nochmals die Installation von Heimrauchmeldern ans Herz legen.

Diese kleinen Helfer können Leben retten. Ob Sie und Ihre Familie durch einen Brand geweckt werden, ist ohne Rauchmelder dem Zufall überlassen.

Rauchmelder können Leben retten!

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