Gemeinsame Übung mit der Feuerwehr Karlstein

Am Sonntagmorgen kam es auf der L8068 kurz vor Alberndorf zu einem fiktiven Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person. Ein Fahrzeug war während der Fahrt ins Schleudern gekommen und kam anschließend nach mehreren Überschlägen im Straßengraben am Dach zum Stillstand. Der Lenker war in dem stark deformierten Fahrzeug eingeschlossen und musste von den alarmierten Feuerwehren Raabs und Karlstein befreit werden.

Das erst eintreffende Fahrzeug sicherte umgehend die Unfallstelle ab, nahm sofort Kontakt mit dem Verletzen auf und betreute ihn bis das Rettungsteam, unter Notarzt Dr. Karl-Heinz Schmidt, eintraf. Während der Stabilisierung des Patienten durch das Rettungsteam, wurde die weitere Vorgangsweise besprochen und vorbereitet, die sich äußerst schwierig gestaltete. Es wurde ein Erstzugang für einen inneren Retter durch den Kofferraum geschaffen. Anschließend wurde gemeinsam eine große Seitenöffnung mit dem hydraulischen Rettungsgerät durchgeführt, um eine schonende Rettung des Verletzten zu gewährleisten.

Nach einer Stunde perfekter, gemeinsamer und schweißtreibender Arbeit konnte der Patient schonend gerettet und das vorläufige Übungsziel erreicht werden. Nach der erfolgreichen Menschenrettung wurde das Fahrzeug mithilfe des Kranfahrzeuges aus dem Straßengraben geborgen. Das Übungsziel wurde somit endgültig erfüllt.

Wir möchten uns in diesem Sinne für die großartige Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Karlstein, aber auch an das Rettungsteam Notarzt Dr. Karl-Heinz Schmidt, Michael Hofstätter und Nathalie Schober und dem Übungsopfer Bernhard Bauer bedanken.

Übung Spineboard/Atemschutznotfall

Auch Feuerwehrleute können einmal in Not sein. Besonders gefährlich ist das in einem Atemschutzeinsatz, denn in dieser toxischen Umgebung geht es sprichwörtlich um jede Sekunde. Die zweite Station umfasste eine Menschenrettung aus einer LKW-Führerhaus, die mithilfe des Spineboards bewältigt werden musste. Genau diese Themen wurde bei der heutigen Übung behandelt.

Beim ersten Szenario galt es eine vermisste Person in einem Raum zu finden. Plötzlich kam es zu einem Atemschutznotfall innerhalb des Trupps. Es musste umgehend vom restlichen AT-Trupp gehandelt werden, um den bewusstlosen Kameraden aus dem Gefahrenbereich zu retten. Darunter Verstärkung anfordern, gleichzeitiges Retten des Kameraden, aber auch außerhalb des Gefahrenbereiches mussten die restlichen Mitglieder schnell handeln, um eine reibungslose Übergabe an den Rettungsdienst vorzubereiten.

Als zweites Szenario musste ein Menschenrettung aus einem LKW-Führerhaus bewältigt werden. Übungsannahme war, dass während einer Einsatzfahrt der Fahrer plötzlich zusammensackte und umgehend aus dem Fahrzeug gerettet werden sollte. Nach einer Bewusstseinskontrolle wurde der Fahrer mithilfe des Spineboards schonend aus dem Führerhaus gerettet und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes behandelt.

Als letzte Übung fand eine Spineboard-Schulung statt, um die richtige Handhabung zu festigen, wie man Personen im liegen, im stehen oder im sitzen richtig auf das Spineboard befördert.

Ein großes Dankeschön ergeht an Madeleine Auer für die extrem wichtige und lehrreiche Schulung.

Übung mit der Teleskopmastbühne und dem Kranfahrzeug

Das Thema der heutigen Übung umfasste den richtigen Umgang mit der Teleskopmastbühne sowie dem Kranfahrzeug. Es wurden zwei Kleingruppen gebildet, um einen bestmöglichen Lernerfolg zu erzielen. Während die Gruppe Kranfahrzeug, die Themen richtigen Umgang mit dem Kran und korrekte Anwendung von Anschlagmittel behandelte, beübte die Gruppe Teleskopmastbühne die Montierung der Krankentrage/Korbschleiftrage und Leuchtmittel im Arbeitskorb sowie Gerätekunde. Ein Dank ergeht an unseren Ausbildungsleiter für die ausgearbeiteten Übungen.